Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Trekkingrucksack Test 2019. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Trekkingrucksäcke. Wir haben alle Informationen, die wir bekommen konnten, zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen, die wir im Netz gefunden haben.

Unser Ziel ist es, Dir die Kaufentscheidung zu erleichtern und Dir zu helfen, den für Dich am besten geeigneten Trekkingrucksack zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Trekkingrucksack zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

  • Trekkingrucksäcke sind wahre Helfer auf mehrtägigen Wandertouren. Im Inneren kannst du deine wichtigsten Ausrüstungsgegenstände mitführen. 
  • In der Regel bieten Trekkingrucksäcke zwischen 40 und 80 Liter an Stauvolumen. Dieses ist unterteilt in mehreren Fächern. In den Seitentaschen kannst du eine Wasserflasche oder weitere Schuhe verstauen. 
  • Mit dem intelligenten Trägersystem kannst du den Trekkingrucksack genau an deinen Körperbau anpassen. Ebenso sorgen die Gurte für Stabilität und ein komfortables Tragegefühl.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Trekkingrucksäcke

Platz 1: MOUNTAINTOP 60+5L Trekkingrucksack

Angebot
MOUNTAINTOP 60+5L Trekkingrucksack, 81 x 32 x 23 cm
142 Bewertungen
MOUNTAINTOP 60+5L Trekkingrucksack, 81 x 32 x 23 cm
  • 【KOMPRESSIONSGURTE】4 Bodenrucksackgurte um Schlafsäcke, Zelte und andere...
  • 【HAUPTFACH】Sie können zusätzlichen Stauraum unten durch eine Zipp im...

Der MOUNTAINTOP 60+5L Trekkingrucksack ist für mehrtägige Trekkingtouren geeignet. Mit Maßen von 76 x 36 x 26 cm und einem Volumen von insgesamt 65 Liter bietet er genügend Platz für deine Ausrüstung. Beim Material setzt der Hersteller auf Nylon. Dadurch wiegt der MOUNTAINTOP 60+5L Trekkingrucksack insgesamt nur knapp zwei Kilogramm. Im Inneren stehen einige Staufächer zur Verfügung. Durch die geschickte Aufteilung herrscht stets Ordnung beim Packen. 

Das Trägersystem lässt sich in acht Stufen auf verschiedene Rückenlängen einstellen. Dank der integrierten Hüft-, und Brustgurte kannst du den Rucksack optimal an deinen Körper anpassen. Das gepolsterte und verstärkte Rückenteil schont nicht nur deinen Rücken, sondern sorgt ebenso für Komfort. In Verbindung mit dem Air-Comfort System wird eine hervorragende Durchlüftung erzielt. Des Weiteren verfügt der MOUNTAINTOP 60+5L Trekkingrucksack über eine integrierte Regenhülle. 

Platz 2: SKYSPER Trekkingrucksack

SKYSPER Wanderrucksäcke 50L Trekkingrucksäcke...
22 Bewertungen
SKYSPER Wanderrucksäcke 50L Trekkingrucksäcke...
  • Atmungsaktiv und feuchtigkeitsableitend: Der Rucksack verfügt über ein...
  • Hochwertige Materialien: Robustes 420D-Nylongewebe mit starker Wasser- und...

Der Trekkingrucksack von Skysper besteht aus robusten Nylon und ist laut Angaben des Herstellers, wasserfest. Die Maße betragen 60 x 30 x 20cm, bei einem Gewicht von nur 1130 Gramm. Leider sind die Maße minimal zu groß um als Handgepäck durchzugehen. Mit etwas Glück könnte dies dennoch funktionieren. Bei Rucksäcken schauen die Airlines im Normalfall nicht sehr genau. Insgesamt stehen 50 Liter an Packvolumen zur Verfügung, welches in einem Hauptfach und zwei Frontfächern aufgeteilt ist. Damit ist der Rucksack für mehrtägige, wie auch für lange Reisen geeignet. 

Des Weiteren verfügt der Skysper Trekkingrucksacks über weitere Fächer an den Seiten.Für den bequemen Transport stehen Schultergurt mit Polsterung zur Verfügung. Weiterhin hat der Rucksack Hüftgurte, sowie einen Brustgurt mit an Bord. Zusätzlich ist in der unteren Tasche noch ein Regenschutz integriert. 

Platz 3: onyorhan 70L+5L Trekkingrucksack

onyorhan 70L+5L Reiserucksack Trekkingrucksack...
48 Bewertungen
onyorhan 70L+5L Reiserucksack Trekkingrucksack...
  • Kapazität: 70 + 5L, Abmessung: 13,0 X 10,6 X 30,7 Zoll, kann alle Ihre...
  • Gewicht: 1,4 kg, erhöht nicht Ihre Reisebelastung

Bei diesem Angebot handelt es sich um einen 75 Liter großen Trekkingrucksack des Herstellers onyorhan. Diese Größe reicht auch für längere Touren vollkommen aus. Das Gewicht beläuft sich dank des leichten Nylons nur auf 1,4 Kilogramm. Das Material ist bekannt für seine Reiß-, und Verschleißfestigkeit. Außerdem ist es wasserfest. Die Reißverschlüsse bestehen aus einer speziellen Titanium-Legierung und sind besonders resistent.

Der Hersteller verspricht eine Tragfähigkeit von mindestens 25 Kilogramm. Dieses Gewicht kann mittels dem einstellbaren Tragesystem problemlos getragen werden. Mit dem onyorhan 70L+5L Trekkingrucksack bist du mit dem integrierten Regenschutz auch für schlechtes Wetter vorbereitet. 

Platz 4: Mardingtop Trekkingrucksack

Angebot
Mardingtop 28L/35L/40L Erwachsene Taktischer...
24 Bewertungen
Mardingtop 28L/35L/40L Erwachsene Taktischer...
  • Material- Aussehen-Haptik. Die Maße L 46 cm B 27 cm Tiefe 22 cm gemessen wurde...
  • Ausstattung. Er besitzt ein großes Hauptfach, in diesem ist noch ein Tasche...

Der Mardingtop ist ein kleiner Trekkingrucksack im Militärlook. Er bietet ein Stauvolumen von 28 Litern an Stauvolumen. Mit den kompakten Abmessungen von 46 x 27 x 22 cm ist er auch als Handgepäck im Flugzeug geeignet. Beim Material setzt der Hersteller auf robustes Nylon, welches für seine Wasserfestigkeit bekannt ist. Das Gesamtgewicht beträgt weniger als 800 Gramm. Im Inneren verfügt der Mardingtop Trekkingrucksack über ein großes Hauptfach. Laut Hersteller, passt in dieses sogar ein 17 Zoll großes Laptop. Des Weiteren steht ein Frontfach, sowie zwei Seitenfächer zur Verfügung. 

Dank der gepolsterten Schulterriemen ist der Tragekomfort sehr hoch. Das Gewicht wird mittels Becken und Brustverschluss verteilt. Das Rückenpolster ist so gefertigt, dass stets Luft zirkulieren kann. Der Hersteller bietet nach Kauf sogar ein Rückgaberecht von 30 Tagen an. 

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf eines Trekkingrucksacks achten solltest

Was ist ein Trekkingrucksack und was macht man damit?

Der Trekkingrucksack wird auch oftmals Wanderrucksack oder Tourenrucksack genannt. Beim Trekking ist man meist mehrere Tage unterwegs und übernachtet in Hütten oder im Zelt. Ein Trekkingrucksack bietet dabei ausreichend Platz, um die Ausrüstung und Verpflegung zu verstauen. Das Ziel dabei ist, das Gewicht möglichst komfortabel tragen zu können. 

Auch Backpacker, die eine Zeit lang durch die Welt reisen, erfreuen sich an Trekkingrucksäcken. Viele der Rucksäcke haben einen Volumen von 50 bis 80 Litern. Es gibt aber auch kleinere und größere Modelle.Das Tragesystem ist meist auf den Körper einstellbar. Durch angelegte Hüftgurte wird das Gewicht auf die Hüften verteilt.  Im Vergleich zu anderen Gepäckstücken, lässt sich ein Trekkingrucksack bequem und flexibel auf dem Rücken tragen. 

Mit dem richtigen Trekkingrucksack bist du für viele Situationen gut vorbereitet. Überlege dir vor dem Kauf, für welche Zwecke der Trekkingrucksack zum Einsatz kommen wird. 

trekkingrucksack test

Welche Größe sollte der Trekkingrucksack haben?

Die richtige Größe eines Trekkingrucksacks hängt ganz von deinem Einsatzzweck ab. Außerdem kommt es auch darauf, welche Ausrüstung du mitführen möchtest. Auf dem Markt gibt es viele Größe von etwa 40 bis 80 Liter. Doch wie groß sollte nun der perfekte Trekkingrucksack sein? Im Folgenden geben wir dir eine kleine Übersicht mit. So kannst du die für dich passende Rucksackgröße herausfinden:

EinsatzStauraum
TageswanderungBis zu 30 Liter
Mehrere Tage bis zu einer Woche WanderungZwischen 40 und 70 Litern
Mehrwöchige Wanderung oder LangzeitreiseEtwa 60 bis 80 Liter

Besonders Anfänger machen den Fehler viel zu viele Dinge mit auf die Reise zu nehmen. Das gilt sowohl beim Wandern, als auch für Backpacking Reisen. 

Denke auch daran, dass es nicht nur auf das Volumen des Rucksacks, sondern auch auf die Gegenstände ankommt, die du transportieren möchtest. Ein Schlafsack ist beispielsweise nicht sehr schwer, weist aber ein relativ großes Volumen auf.  

Oftmals findest du Trekkingrucksäcke die eine Aufschrift wie “50 + 10” tragen. Darunter versteht man, dass der Rucksack insgesamt 60 Liter an Stauvolumen bietet. Dabei stehen die 50 für den vorhandenen Platz. Die anderen 10 Liter lassen sich durch Öffnen eines Reißverschluss oder ähnlichem erweitern. Oftmals handelt es sich auch um einen kleineren Rucksackaufsatz, der sich entfernen lässt. Bei Letzterem hast du gleichzeitig einen Daypack um Kleinigkeiten bequem zu transportieren. 

Wenn du zwischen zwei Größen zweifelst, solltest du dich für den kleineren Rucksack entscheiden. So lässt du automatisch alle unnötigen Gegenstände Zuhause. Wegen dem geringeren Gewicht schonst du außerdem den Rücken.

Was darf ein guter Trekkingrucksack kosten?

Der Anschaffungspreis für einen guten Trekkingrucksack variiert je nach Größe, Ausstattung und Hersteller. Ein hochwertiger Trekkingrucksack der ein paar Jahre halten soll, kostet natürlich etwas mehr. 

Renommierte Hersteller, wie z.B. Deuter, Fjällräven, Jack Wolfskin, Vaude et cetera sind schon seit Jahren auf dem Markt vertreten. Im Normalfall verwenden diese Fabrikanten nur hochwertige Materialien. Neben stabilen Reißverschlüssen, einem reißfesten Oberstoff, ist ebenso das Tragesystem mit verschiedenen Polsterungen sehr ausgereift. Ebenso arbeiten die Hersteller nahe mit den Entwicklern zusammen, um stets die Belüftungs- und Tragesysteme zu optimieren. 

Ein günstiger Wanderrucksack hingegen ist oft von minderwertiger Qualität und macht auf langen Touren nur wenig Freude. Hochwertige Trekkingrucksäcke lohnen sich, vor allem weil sie an den jeweiligen Körperbau angepasst werden können. Dadurch lassen sie sich nicht nur bequemer tragen, sondern schonen auch den Rücken des Trägers. Besonders wer regelmäßig trekken willst, sollte etwas mehr Geld in einen guten Trekkingrucksack investieren. Für etwa 100 Euro bekommt man bereits einen Wanderrucksack mit recht guter Ausstattung. Etwas teurer sind Trekkingrucksäcke von bekannten Markenherstellern. Da werden schnell zwischen 150 und 200 Euro fällig. Allerdings ist es diese Investition auf lange Zeit gesehen trotzdem wert.

Teuerste Modelle für extremes Trekking können sogar bis zu 500 Euro verschlingen. Diese besonderen Expeditionsmodelle bieten nicht nur ein hochwertiges Gewebe, sondern sind auch wasserdicht. 

Wo kann ich einen Trekkingrucksack kaufen?

Viele Sport- oder Fachgeschäfte für Bergsport bieten Trekkingrucksäcke in vielen Ausführungen und Größen an. Vor Ort erhälst du eine ausführlichen Beratung und kannst verschiedene Trekkingrucksäcke testen. Bequemer ist der Kauf im Internet. Neben einer größeren Auswahl, profitierst du ebenso von günstigeren Preisen. Weiterhin kannst du auf reale Käuferbewertungen zurückgreifen. So weißt du direkt wie es um ein Produkt steht. 

Wir haben für dich recherchiert und einige Online-Shops ausfindig gemacht, die Trekkingrucksäcken anbieten:

  • amazon.de
  • bergzeit.de
  • ebay.de
  • decathlon.de
  • globetrotter.de
  • intersport.de
  • sportscheck.de

Die bekanntesten Hersteller sind:

  • Deuter
  • Fjäll Raven
  • Jack Wolfskin
  • Lowe Alpin
  • Mammut
  • The North Face
  • Osprey
  • Tatonka
  • Vaude

Ebenso stellen wir einige Trekkingrucksäcke im oberen Bereich dieser Seite vor. Jedes der Produkte ist mit einem Link zu einem Online-Shop versehen. Sollte beim Stöbern dein Lieblingsrucksack dabei sein, kannst du direkt zuschlagen.  

Gibt es Alternativen für einen Trekkingrucksack?

Rucksäcke und Taschen gehören zu unserem Alltag dazu. Egal ob Arbeit, Schule oder zum Einkaufen, ein Rucksack ist ein willkommener Helfer. Aufgrund der vielen Einsatzmöglichkeiten, stehen auch verschiedene Ausführungen zur Verfügung. Dank der großen Auswahl, kannst du den besten Rucksack für deinen Aktivitäten aussuchen. Im Folgenden möchten wir dir einen kleinen Überblick über die verschiedenen Rucksack Arten geben. 

Wir unterscheiden hier zwischen fünf verschiedenen Ausführungen an Rucksäcken:

  • Daypack oder Wanderrucksack
  • Fahrradrucksack
  • Kletterrucksack
  • Tourenrucksack
  • Trekkingrucksack

Die Differenzen liegen neben der Größe, Form und Ausstattung hauptsächlich im Einsatzzweck. Nachstehend findest du eine kleine Übersicht, in der die jeweiligen Modelle näher dargestellt sind.

TypEinsatz
Daypack oder WanderrucksackRucksäcke bis zu 30 Liter, Für Tagestouren entwickelt, Packvolumen reicht für Proviant oder eine Regenjacke, Einsatz auch im Alltag möglich
FahrradrucksackTasche die meist wasserdicht ist, wurde ursprünglich für Fahrradkuriere entwickelt, kann beispielsweise zum Einkaufen genutzt werden
KletterrucksackIst dem Trekkingrucksack sehr ähnlich, verfügt aber Ausstattungsmerkmale für einen Bergsteigern, meist sehr robust gebaut, liegt perfekt am Körper des Trägers an
TourenrucksackTourenrucksäcke sind im Grunde genommen kleinere Trekkingrucksäcke, für mehrtägige Wandertouren geeignet
TrekkingrucksackFür längere Touren konzipiert, besitzt neben Schultergurte auch Hüft-, und Brustgurte, halten mehr Gewicht aus. Übliche Volumen liegen zwischen 40 und 90 Litern

Du erkennst sicherlich, dass alle diese Ausführungen an Rucksäcken diverse Vorteile und Nachteile bieten. Überlege dir vor dem Kauf für welche Zwecke der Rucksack hauptsächlich zum Einsatz kommt. 

weekender header

Weekender Test 2019 – Vergleich der besten Weekender

Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Weekender Test 2019. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Weekender. Wir haben alle Informationen, die wir bekommen konnten, zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen, die wir im Netz gefunden haben. Unser Ziel ist es, Dir die Kaufentscheidung zu erleichtern und… ... weiterlesen

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Trekkingrucksäcke passt am besten zu Dir?

Wir unterschieden zwischen zwei verschiedenen Arten an Trekkingrucksäcken:

  • Frontloader Trekkingrucksack
  • Toploader Trekkingrucksack

In den nächsten Absätzen erläutern wir die Vorzüge und Nachteile der jeweiligen Art. 

Was ist das Besondere an einem Frontloader Trekkingrucksack und worin liegen seine Vorzüge und Nachteile?

Beim Frontloader Trekkingrucksack gelingt das Packen und Ausräumen auf unkomplizierte Art und Weise. Das Hauptfach kannst du sofort von vorne öffnen und hast so direkten Zugriff auf deinen Inhalt. Aber auch während des Trekkings ist ein Frontloader Rucksack eine geniale Sache. Schnell kommst du an dein Proviant oder an weitere Gegenstände. Dabei entfällt das nervige Suchen von oben, bei dem du manchmal den ganzen Rucksack ausräumen musst. 

Vorteile

  • Schneller und leichter Zugriff auf das Hauptfach
  • Einfaches Packen und Ausräumen
  • Meist mehrere Fächer

Nachteile

  • Meist schwerer
  • Inhalt kann verrutschen

Ein Nachteil hat der Frontloader Trekkingrucksack aber trotzdem: Meist verrutschen die Gegenstände im Inneren, was den Komfort beim Tragen beeinflusst. 

Was ist das Besondere an einem Toploader Trekkingrucksack und worin liegen seine Vorzüge und Nachteile?

Ein Toploader Trekkingrucksack kann grundsätzlich nur von oben beladen werden. Ein Reißverschluss zum Öffnen der Vorderseite sucht man vergebens. Möchtest du einen bestimmten Gegenstand entnehmen, musst du eventuell länger suchen. Wenn du allerdings Dinge hast, die du sowieso nur selten benutzt, ist dies kein Problem. 

Vorteile

  • geringeres Eigengewicht als Frontloader

Nachteile

  • Längere Suche nach einem bestimmten Gegenstand

Ebenso gibt es viele Trekkingrucksäcke die sowohl Frontloader-, und Toploader in einem sind. Somit kannst du dir die Vorteile von beiden zunutze machen. 

frontloader rucksack

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Trekkingrucksäcke miteinander vergleichen?

Nachdem du nun bereits einiges über Trekkingrucksäcke weißt, möchten wir dir einige Kaufkriterien näher bringen. Mit deren Hilfe kannst du die einzelnen Modelle besser vergleichen und herausfinden welcher Trekkingrucksack am besten zu dir passt. 

Wir vergleichen folgende Aspekte miteinander:

  • Volumen
  • Tragesystem
  • Polsterung
  • Material
  • Ausstattung/Zubehör

Nachstehend erfährst du weitere Details der einzelnen Kriterien. 

Volumen

Das Volumen oder die Größe ist wohl das wichtigste Merkmal beim Kauf eines Trekkingrucksacks. Je nach Einsatzzweck variiert dieses. Das Volumen eines Trekkingrucksacks hängt von der Länge deiner Tour ab und welche Gegenstände du transportieren möchtest. 

Die Hersteller empfehlen nicht mehr als 20 bis 25 Prozent des eigenen Körpergewichtes mitzuführen. Bei einem 80 Kilogramm schweren Mann wären dies zwischen 16 und 20 Kilogramm. Je geringer das Gewicht, umso bequemer ist natürlich der Marsch. Besonders in bergigen Regionen macht sich jedes Kilogramm bemerkbar. Wenn du in Hütten übernachtest, benötigst du natürlich weniger Gewicht als bei Übernachtung in einem Zelt. 

In der folgenden Tabelle haben wir einige Durchschnittswerte aufgeführt. Diese werden dir helfen die passende Größe für deinen Trekkingrucksack zu finden:

AktivitätVolumen
Hüttenwanderung30 bis 40 Liter
Mehrtägige Trekkingtour mit Zelt50 bis 80 Liter

Tragesystem

Das Tragesystem ist für die Übertragung des Gewichts auf die Schulter- und Hüftgurte zuständig. Unser Unterkörper kann nämlich mehr Gewicht ab, als der Oberkörper. In der Regel besteht das Tragesystem aus einem stabilen Aluminium- oder Kunststoffrahmen. Kunststoff ist zwar etwas leichter als Aluminium, aber dafür auch anfälliger. Durch genaue Anpassung auf deinen Körper erreichst du einen gewissen Komfort beim Tragen. Die Frage ob du wirklich ein vernünftiges Tragesystem brauchst, kannst du dir selbst beantworten. Vor allem auf längeren Touren macht sich das beim Träger oder der Trägerin bemerkbar. 

Ein guter Trekkingrucksack verfügt über Lastenkontrollriemen. Diese befinden sich am oberen Teil des Rucksacks. Durch das enger machen, kannst du den Rucksack näher an den Rücken bringen. Dadurch werden deine Schultern entlastet. Genauso wichtig ist der Hüftgurt, der den Großteil der Last tragen soll. Er sollte gut gepolstert sein und bequem an der Hüfte anliegen.

Durch einen zusätzlichen Brustgurt lassen sich dann auch die Lasten im oberen Bereich des Trekkingrucksacks gut kontrollieren. Vor allem beim Bergsteigen ist dies sehr wichtig. Im Brustgurt selbst ist oftmals eine Signalpfeife enthalten. 

Falls du den Trekkingrucksack vor Ort kaufen möchtest, solltest du die Anpassungsmöglichkeiten direkt ausprobieren.

Ebenso verfügen gute Trekkingrucksäcke über zusätzliche Kompressionsriemen. Diese befinden sich vorne oder seitlich am Rucksack. Sie dienen ebenso dazu, die tragende Last zu halten oder zu verringern. Führst du beispielsweise Wanderschuhe mit, kannst du diese außen am Rucksack anbringen. Weiterhin wichtig ist die Rückenlänge des Rucksack in Relation auf die Körpergröße. Viele Rucksäcke lassen sich im Bereich des Rückens verstellen. 

Polsterung

Nun sind wir auch schon beim Thema Polsterung angelangt. Durch die Polsterung an Schultergurten und Rückenpartie wird ein höherer Komfort erreicht. Ebenso wichtig ist eine vernünftige Polsterung an den Hüftgurten, da an diesen das größte Gewicht anliegen wird. Im besten Fall verfügt der Trekkingrucksack über einen Mesh-Einsatz im Bereich des Rückens. Dadurch wird eine gewisse Belüftung ermöglicht. Ebenso gibt es Trekkingrucksäcke mit Abstandsnetz. Bei diesen wird mittels eines gespannten Netzes Abstand zwischen dem Rücken und dem Rucksack hergestellt. 

Material

Das Material eines Trekkingrucksacks sollte nicht nur reißfest und hochwertig sein, sondern auch bis zu einem gewissen Punkt wasserabweisend. Wichtig ist zu unterscheiden zwischen wasserabweisend und wasserdicht. Häufig beinhalten Trekkingrucksäcke eine Regenhülle die du bei Bedarf überstülpen kannst.

Meist setzen die Hersteller zur Fertigung eines Trekkingrucksacks auf Polyester, da dies als sehr leichtes, flexibel und robustes Material gilt. So wird aus leichtem Material ein resistenter Rucksack mit genügend Stauvolumen gefertigt. Die Reißverschlüsse und Nähte müssen stabil verarbeitet sein, da sie am meisten strapaziert werden. 

trekking ausstattung

Ausstattung/Zubehör

Je teurer ein Trekkingrucksack, desto besser ist er meist ausgestattet. Zu den wichtigsten Features gehört eine sinnvolle Aufteilung, in verschiedene Fächer. Ein Bodenfach hilft enorm um Gegenstände zu verstauen, die oft eingesetzt werden. Im Deckelfach kannst du kleinere Dinge, wie Schlüssel, Sonnenbrille oder Geldbeutel packen. Bestenfalls ist das Deckelfach in der Höhe verstellbar. So kannst du bei vollem Rucksack zusätzliches Gepäck, wie eine Jacke transportieren. Je mehr Fächer ein Trekkingrucksack aufweist, desto besser kannst du ihn bepacken. 

Viele Ausführungen haben auch im Außenbereich zusätzliche Staumöglichkeiten. In den seitlichen Netzfächern kannst du eine Trinkflasche oder Schuhe befördern. An den Befestigungsschlaufen bringst du Wanderstöcke oder ein Stativ an. Auf längeren Touren macht ein eingebautes Trinksystem Sinn. So kannst du deine Wasserflasche im Inneren verstauen und über einen befestigten Schlauch deinen Durst stillen.

Sei dir aber einer Sache bewusst: Je größer die Ausstattung eines Rucksack, desto schwerer sein Gesamtgewicht.

Wissenswertes über Trekkingrucksäcke – Expertenmeinungen und Rechtliches

Trekkingrucksack im Flugzeug mitführen – Geht das?

Aufgrund der vielen Schnallen, Gurte und Riemen können Trekkingrucksäcke auf Flugreisen echt problematisch sein. Durch die Beförderung auf dem Gepäckband kommt es oft zu Schäden am Rucksack selbst oder sogar am Förderband. Einige Fluggesellschaften verweigern sogar die Mitnahme von Trekkingrucksäcken als Aufgabegepäck. Damit du keine Probleme am Flughafen bekommst, möchten wir dir folgende Tipps mitgeben:

  1. An den Flughäfen steht meist Packstationen zur Verfügung. Dort bekommst du deinen Trekkingrucksack gegen eine Gebühr in Plastikfolie eingewickelt. Dadurch ist er nicht nur vor den äußeren Einwirkungen, sondern auch vor Gelgenheitsdieben geschützt. Schlecht ist es nur, wenn du etwas im Rucksack vergessen hast. 
  2. Als weitere Möglichkeit kannst du von Zuhause einfach einen Müllbeutel mitbringen. Mit etwas zusätzlichem Klebeband ist dein Trekkingrucksack samt Schnallen vor dem Gepäckband geschützt. Am besten sorgst du aber dafür, dass der Gepäckanhänger deutlich zu sehen ist. 
  3. Falls dein Trekkingrucksack über eine integrierte Regenhülle verfügt, kannst du diese als Schutz verwenden. Am besten verschließt du vor dem Anbringen alle Gurte und verknotest sie zusätzlich. 
  4. Wenn dir ein paar Schmutzflecken auf dem Rucksack egal sind, kannst du auch diese Methode anwenden. Dazu schließt du alle Gurte und Bänder die am Trekkingrucksack vorhanden sind. Zusätzlich ziehst du die Riemen strammt und verknotest sie übereinander. Am besten ist es wenn du sie in die Seitentaschen verstauen kannst. Somit sollte es weder bei der Fluggesellschaft, noch auf keinem Gepäckband der Welt ein Problem geben. 

Kann ich meinen Trekkingrucksack als Handgepäck mitführen?

Wenn dein Rucksack nicht die Maximalgröße und Gewicht überschreitet, kannst du ihn problemlos mit in die Kabine nehmen. Je nach Airline liegen diese Abmessungen bei etwa 55 x 40 x 20 cm. Meist sind nur kleinere Trekkingrucksäcke bis etwa 40 Liter als Handgepäck geeignet. Denke allerdings daran, dass Gegenstände wie Trekkingstöcke oder ein Survivalmesser in der Kabine verboten sind. 

Wie packe ich einen Trekkingrucksack richtig?

Allgemein solltest du beim Packen das Gewicht so gering als möglich halten. Nur die wichtigsten Sachen gehören in den Trekkingrucksack! Beim Zusammenstellen der Ausrüstung schießt man nämlich schnell über das Rucksackgewicht hinaus. Meist ziehen sich Trekkingtouren nämlich über mehrere Tage. Dabei ist jede Etappe unterschiedlich lang und schwer. Wie schwer ein Rucksack maximal sein darf, hängt vor allem von der physischen und mentalen Stärke des Trägers ab. Je höher das Gewicht, umso schneller ermüdet man! 

Bevor du überhaupt mit dem Packen beginnst, solltest du dir eine Liste mit der benötigten Ausrüstung anfertigen. Gegenstände auf die du öfter zugreifst, sollten immer in Reichweite sein. Dies gilt zum Beispiel für deine Wasserflasche, dein Handy oder deine Kamera. Diese Dinge werden am besten in den oberen oder seitlichen Taschen transportiert. Gegenstände wie deinen Schlafsack kannst du weiter weg packen. 

Besonders wichtig ist auch die Anordnung der Ausrüstung in den verschiedenen Bereichen. Leichte Dinge ein Schlafsack oder Kleidung packst du am besten auf den Boden. Dagegen packst du schwere Gegenstände in der Nähe des oberen Rückens. Darunter fallen Gegenstände wie ein Zelt oder schweres Proviant. Durch diese Packart wird der Schwerpunkt so gesetzt, dass er nicht zu weit vom eigenen Körperschwerpunkt entfernt liegt.

Mittelschwere Ausrüstung wird eher mittig und vom Rücken weg verstaut. Kleinere Gegenstände kommen in den oberen Bereich oder in das Deckelfach. Die Außenbefestigung kann beispielsweise genutzt werden, um nasse Kleidung aufzuhängen. Diese trocknet dann beim Laufen. Die richtige Ladung sorgt für ein stabiles und vor allem sicheres Bewegen auf anspruchsvollem Gelände. Zudem bewahrst du die Kontrolle und Balance über deinen Körper besser. Als weiteres Hilfsmittel kannst du Kompressionsbeutel einsetzen. Diese dienen dazu, deine Ausrüstung komprimiert zu verpacken. Außerdem ist sie so vor Schmutz und Feuchte geschützt. Durch den richtigen Einsatz kannst du Platz im Trekkingrucksack sparen. 

Wie stellt man einen Trekkingrucksack richtig ein?

Ein richtig eingestellter Trekkingrucksack erspart dir Schmerzen in den Schultern und Nacken. Damit dies gelingen kann, muss der Rucksack zu dir und deiner Rückenlänge passen. Zu den wichtigsten Einstellmöglichkeiten zählen die Schultergurte, die Hüftgurte und der Brustgurt. Nur durch das richtige Einstellen, erfährst du ein angenehmes Tragegefühl. Bevor du dich an die Anpassung machst, solltest du zunächst alle Riemen und Gurte lockern. Dann setzt du den Trekkingrucksack locker auf deine Schultern auf. Anschließend positionierst du die Hüftgurte so, dass sie etwa auf der Mitte des Beckenknochens aufliegen. Liegen die Gurte zu hoch, schnüren sie den Bauch ein. Bringst du sie zu niedrig an, scheuern sie beim Gehen. Wenn du die richtige Position gefunden hast, kannst du den Hüftgurt schließen und fixieren. 

Daraufhin kannst du dich an die Einstellung der Schultergurte machen. Diese sollten zwischen den Schulterblättern liegen. Mit den Schultergurten kannst du außerdem den Rucksack an deine Rückenlänge anpassen. Nun kannst du sie etwas fest, aber nicht zu festziehen. Denke daran, dass die Hauptlast von der Hüfte und nicht von der Schultern getragen werden soll. 

Wenn dies sitzt kannst du noch den Brustgurt einstellen. Nicht bei allen Trekkingrucksäcken ist der Brustgurt in der Höhe einstellbar. Er sollte so angepasst werden, dass er dich nicht beim Atmen behindert. Der Brustgurt sorgt dafür, dass die Schultergurte nicht verrutschen können. Er garantiert mehr Bewegungsfreiheit für die Arme vor dem Körper und stabilisiert den Rucksack. Nun geht es an die Einstellung des Lastenkontrollriemens. Mittels diesem kannst du den Winkel und damit den Abstand vom Rucksack zum Rücken einstellen. In der Regel sollte dieser zwischen 30° und 45° liegen. Auf längeren Touren ist es allerdings auch von Vorteil wenn du diese Einstellung hin und wieder änderst. Wichtig ist, dass der Trekkingrucksack bequem sitzt. 

Im folgenden Video wird dir nochmal erklärt, wie das Einstellen eines Trekkingrucksacks genau abläuft:

Wie reinigt und pflegt man einen Trekkingrucksack?

Bei regelmäßigem Einsatz, geht Schmutz und Staub auch nicht am Trekkingrucksack vorbei. Damit du lange Spaß mit dem Begleiter hast, solltest du ihn regelmäßig reinigen. Am besten gewöhnst du dir an, dies nach jedem Einsatz direkt zu machen. Egal wie verschmutzt der Trekkingrucksack ist, du solltest ihn niemals in der Waschmaschine reinigen. Dadurch kann nicht nur der Rucksack, sondern auch die Waschmaschine beschädigt werden. Die Innenseiten der Rucksäcke sind nämlich meist mit einer speziellen Beschichtung versehen, die wasserabweisend sein soll. Durch die mechanische Belastung kann nicht nur diese, sondern auch weitere Bauteile deines Rucksacks kaputtgehen. Von daher: Finger weg von der Waschmaschine! 

Ist dein Trekkingrucksack nur leicht verschmutzt, kannst du die Innenseite mit einem feuchten Tuch auswischen. Die Außenseite kannst du mit einem Schwamm und etwas Spülmittel reinigen. Ist der Trekkingrucksack richtig dreckig, besteht die Möglichkeit ihn in der Badewanne einzuweichen. 

So löst sich der grobe Dreck meist ganz von alleine. Mit einer Bürste kannst du ein bißchen nachhelfen den restlichen Schmutz zu entfernen. Nach dem Trocknen kannst du den Rucksack mit Imprägnierungsspray behandeln. So ist er für die nächsten Einsätze bestens gerüstet. 

Nähte und Reißverschlüsse kontrollieren

Stellst du beim Reinigen weitere Defekte fest, bedeutet dies noch lange nicht das Ende deine Rucksacks. Gerissene Nähte sind meist von der Garantie des Herstellers abdeckt. Ist dies nicht der Fall oder ist sie abgelaufen, kannst du sie von einem Profi reparieren lassen. Womöglich bist du selbst mit diesen Fähigkeiten ausgestattet, dann hilft dir ein kleines Nähset weiter. Defekte Reißverschlüsse sollten aber auf jeden Fall von einem Fachmann repariert werden. 

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

[1] https://www.bergzeit.de/magazin/rucksack-waschen-reinigen-waschmaschine-impraegnieren/

[2] https://www.merkur.de/reise/in-fuenf-schritten-trekkingrucksack-richtig-packen-zr-8258541.html

[3] https://www.trekkingmagazin.com/themen/ratgeber/trekkingrucksack-tipps-fur-den-richtigen-backpack

[4] https://www.outdoor-renner.de/blog/trekkingrucksack-tipps.html

[5] https://www.wandersuechtig.de/nuetzliches/tipps-und-tricks/mit-dem-richtigen-wander-und-trekkingrucksack-unterwegs

Veröffentlicht von Tom Bischoff

* Wenn sich hier ein Leser entscheidet ein Produkt zu kaufen, welches wir vorstellen, dann wird unsere Arbeit oft (aber nicht immer) durch eine Affiliate-Provision vom Händler unterstützt, jedoch niemals vom Hersteller selbst. Ein eigenständiger Test der Produkte hat in der Regel nicht stattgefunden, falls doch, ist dies gesondert gekennzeichnet.