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Einmannzelt: Test & Vergleich (09/2021) der besten Einpersonenzelte

Viele Abenteuer verbinden ihre Freizeit mit einer Übernachtung in der Natur. Wer alleine Campen geht, für den ist ein Einmannzelt wie geschaffen. Dank der kompakten und leichten Bauweise sind Einpersonenzelte leicht zu tragen. Sie bieten einen sicheren Unterschlupf in der Wildnis. In unserem Einmann Zelt Test 2021 gehen wir auf die verschiedenen Typen ein. Unser Ziel ist es das für dich passende Solozelt zu finden. Lies die nächsten Abschnitte aufmerksam. Wir helfen dir bei deiner Kaufentscheidung.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Einmannzelte sind ideal für Solo-Abenteurer, die gerne im Freien übernachten. Sie sind so gefertigt, dass sie genau Platz für eine Person bieten. Durch die Schicht aus Polyester oder Nylon bist du gegenüber den Witterungsbedingungen geschützt.
Je nach Einsatzzweck kommt einer andere Art von Einpersonenzelt in Frage. In unserem Ratgeber gehen wir auf die gängigen Zelttypen und ihre speziellen Vorteile und Nachteile ein. 
Zu den Einmanntelten gehört das Biwakzelt, welches einem Schlafsack ähnelt. Es ist rein für die Übernachtung geeignet. Ein Geodätzelt ist hingegen für extreme Wetterbedingungen gedacht. Tunnelzelte sind besonders hoch und bieten Platz für Mensch und Ausrüstung.

Einmannzelte im Test: Unsere Favoriten

Das beste Einmannzelt von Grand Canyon

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  • 🚩 CARDOVA 1: Stabiles 1 bis 2-Personen Tunnelzelt - Packmaß Ø13 x 56 cm /...
  • 🚩 Konstruktion mit einer Stange - Schnelles Aufstellen, auch bei schlechtem...

Beim Grand Canyon Einmannzelt handelt es sich um stabiles Tunnelzelt für eine bis zwei Personen. Im aufgebauten Zustand weist es Maße von 270 x 165 x 115 Zentimetern auf. Das 255 x 145 x 110 Zentimeter große Innenzelt kann bei gutem Wetter separat vom Außenzelt genutzt werden. Dank seines Materials aus Mesh bietet es einen tollen Ausblick auf die Sterne. Durch sein eingearbeitetes Netz ist man außerdem vor Insekten geschützt.

Der Hersteller gibt das Außenzelt mit 3.000 mm Wassersäule, den Boden mit 4.000 mm Wassersäule an. Somit bleibt der Boden trocknen, egal wie stark es regnet. Das Packmaß beträgt lediglich Ø13 x 56 Zentimeter, bei einem Gewicht von 2.200 Gramm. Transport und Beförderung sind somit mühelos möglich.

Das beste Einpersonenzelt mit schnellem Aufbau

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  • Robustes, leichtes Trekkingzelt mit nur 2,2 kg und Minipackmaß ( 46 x 15 x 14...
  • Ideal großes 2-Personen-Zelt: 240 x 130 x 110 cm + 60 cm Apsis für das Gepäck...

Das Einpersonenzelt von Outdoorer ist für seinen schnellen Aufbau bekannt. Es wiegt gerade einmal 2,2 Kilogramm, bei einem Packmaß von 46 x 15 x 14 Zentimetern. Ideal also für längere Wandertouren und Abenteuer jeglicher Art. Mit Maßen von 240 x 130 x 110 Zentimetern ist das Zelt sogar groß genug für das Campen zu zweit. Zudem steht extra Platz für Ausrüstung und Gepäck zur Verfügung.

Das ultraleichte Einmannzelt verfügt über eine Wassersäule von 5.000 mm und ist damit wasserdicht. Dank seines doppelwandigen Aufbaus sorgt es für gute Durchlüftung und die Vermeidung von Kondenswasser. Im Lieferumfang befinden sich ebenfalls Heringe, eine Transporttasche, sowie Abspannleinen.

Das beste Einmannzelt als Biwaksack

GEERTOP Bivvy Biwaksack Trekkingzelt Campingzelt Zelt...
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  • 【Professional】 Guter Schutz vor nervenden Fliegen, Aluminiumstangen, Naht...
  • 【2 Lüftungsfenster】 Ein Fenster ist in der Spitze des Zeltes und der andere...

Aufgrund seiner Bauart als Bivy, ist dieses Einmannzelt ultraleicht. Es wiegt gerade einmal 1,6 Kilogramm und weist Packmaße von 43 x 11 x 11 Zentimeter auf. Somit ist es ideal für Rucksackreisen, Wandertouren oder für andere Expeditionen im Freien. Die Außenmaße betragen 213 x 101 x 91 Zentimeter. Für die Durchlüftung sorgt ein aufrollbarer Stoff im Bereich des Überzelts. Der eingebaute Mesh-Stoff schützt gegen Insekten. An der Innenseite sind zudem kleine nützliche Taschen integriert – Perfekt für die Aufbewahrung kleiner Gegenstände wie Schlüssel oder Smartphone.

Der Ein- und Ausstieg erfolgt über eine der beiden Eingänge an der Vorderseite. Dort lässt sich ebenfalls Gepäck verstauen. Dank seines Rahmensystems erfolgt der Aufbau binnen weniger Aufgenblicke. Die Wassersäule ist vom Hersteller mit 2.500 mm angegeben. Weiterhin sind alle Nähte doppelt verarbeitet und mit einem Klebeband versiegelt. Mit im Lieferumfang sind Heringe für die Befestigung.

Das beste und ultraleichte Einmannzelt

Hyke & Byke Yosemite Zelt 2 Personen und Zelt 1 Person...
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Hyke & Byke Yosemite Zelt 2 Personen und Zelt 1 Person...
  • LEICHT und LANGLEBIG - ultraleichte Netzwände, die auch kleine Insekten...
  • EINFACHER AUFBAU - 2 Zeltstangen mit Clip-Stangenbefestigung für geringeres...

Beim Hyke & Byke Yosemite handelt es sich um ein ultraleichtes Einmannzelt. Das Gesamtgewicht beläuft sich gerade einmal auf 1,7 Kilogramm. Das Zelt besteht aus einem Innenzelt, sowie einem Regenverdeck aus 190T-Polyester. Vom Hersteller wird die Wassersäule mit 2.000 mm angegeben. Das Bodenmaterial hält sogar bis zu 5.000 mm Wassersäule stand. Die versiegelten Bodennähte halten dich selbst bei schlechten Witterungsbedingungen trocken.

Der Aufbau erfolgt mittels der enthaltenen Zeltstangen. Die Außenmaße belaufen sich auf 2,30 x 1,9 x 1,07 Meter. Im Innenraum stehen zwei Fächen zur Gepäckaufbewahrung bereit.

Mit dem mitgelieferten Rucksack lässt sich das ultraleichte Einmannzelt auf 0,41 x 0,13 Meter packen. Mit diesem Packmaß lässt es sich wirklich überall mit hinnehmen.

Das beste freistehende Geodät-Solozelt

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Wechsel Tents Trekkingzelt Exogen 1-Person Zero-G -...
  • Komplett freistehendes 1-Mann Zelt mit viel Platz im Innenraum und langer...
  • Das Innenzelt wird beim Aufbau zuerst aufgestellt; sobald das Außenzelt drüber...

Beim Exogen 1 ZG handelt es sich um ist ein freistehendes Geodät für eine Person. Das Innenzelt weist Maße von 215 x 70 x 95 Zentimetern auf, wodurch selbst große Personen genügend Liegefreiheit genießen können. Drei Innenzelttaschen sorgen für Ordnung und bieten Platz für sonst herumliegenden Kleinkram. Weiterhin ist das Innenzelt mit Moskitonetzen ausgestattet.

Dank seines Aluminiumgestänges gilt das Geodät Zelt als besonders leicht und gleichzeitig robust. Es wiegt gerade einmal 1,33 Kilogramm. Im gepackten zustand belaufen sich die Maße sogar nur auf 45 x 15 Zentimeter. Damit ist es ideal für Solo-Trekker.

Des Weiteren ist das Außenzelt aus dem Material Ripstop Nylon 20D produziert. Es ist bekannt für seine hohe Reißfestigkeit und Haltbarkeit. Der Hersteller gibt die Wassersäule mit 3.000 mm an. Der Boden hält sogar einer Wassersäule von 5.000 mm stand. Im Liefeerumfang sind außerdem Heringe zum Abstecken des Einmannzeltes enthalten.

Einmannzelt bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich), konnten wir leider keinen Einmannzelt Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Einmannzelte  finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf eines Einmannzeltes achten solltest

Was ist ein Einmannzelt?

Die Bezeichnung Einmannzelt bezieht sich auf ein Zelt, welches Platz für eine Person bietet. Wer gerne alleine in der Natur unterwegs ist, hat die Möglichkeit nahezu überall einen Schlafplatz aufzuschlagen. Das Angebot richtet sich an Wanderer und Abenteurer, die oftmals alleine in abgelegenen Gegenden unterwegs sind.

einmannzelt

Einmannzelte sind ideal für Solo-Abenteuer die gerne im Freien übernachten.

Einmannzelte sind leicht zu transportieren und beständig gegenüber Witterungseinflüssen. Als Outdoorfreund bist du ganz im Einklang mit der Natur und kannst unter dem Sternenhimmel nächtigen. Im folgenden Verlauf erläutern wir, welche Details man beim Kauf beachten sollte.

Was kostet ein Einmannzelt?

Einmannzelte sind in unterschiedlichen Kategorien und mit verschiedenen Merkmalen erhältlich. Aus diesem Grund gibt es eine beachtliche Preisspanne. Während günstige Einmannzelte ab 20 Euro gekauft werden können, muss man für hochwertige Ausführungen über 500 Euro hinlegen.

Nachstehend bieten wir einen kurzen Überblick, über die verschiedenen Ausführungen an Einmannzelten:

AusführungUngefähre Kosten
Biwaksack25 bis 100 Euro
Wurfzelt25 bis 60 Euro
Tunnelzelt70 bis 500 Euro
Biwakzelt70 bis 500 Euro
Kuppelzelt100 bis 300 Euro
Geodätzelt300 bis 600 Euro

Wo kann man das passende Einmannzelt kaufen?

Einmannzelte sind in vielen Geschäften für Sport- und Outdoorzubehör erhältlich. Zu bestimmten Aktionswochen werden sie sogar in Discountern und Supermärkten angeboten. Allerdings ist die Auswahl vor Ort meist sehr beschränkt. Bedeutend mehr Einmannzelte findest du im Internet. Dank der unbegrenzten Nutzungsmöglichkeit kannst du in aller Ruhe verschiedene Zelte vergleichen und bewerten.

Zudem erfährst du in Rezensionen und Bewertungen wie es wirklich um ein spezielles Produkt steht. Wo ein Händler nur Vorteile von Einpersonenzelten berichtet, berichten echte Käufer auch über die Nachteile eines Artikels. Allerdings musst du beim Online-Shopping auf eine fachliche Beratung verzichten, denn die gibt es nur vor Ort. Dennoch bietet das Internet etliche Vorteile, wie bessere Preise und die bequeme Lieferung nach Hause.

Nach ausgiebiger Suche haben wir festgestellt, dass bei den folgenden Webshops viele Einmannzelte zum Kauf angeboten werden:

  • Amazon
  • Bergfreunde
  • Campz
  • Ebay
  • Kotte Zeller
  • Vaude

Möchtest du trotz der Vorzüge des Internethandels vor Ort einkaufen, dann solltest du folgende Geschäfte in Betracht ziehen:

  • Aldi
  • Decathlon
  • Intersport
  • Kaufland
  • Lidl

Am Anfang unserer Seite stellen wir ebenfalls einige für gut befundene Einmannzelte vor. Durch Anwahl eines Artikels, wirst du auf eine Shopseite weitergeleitet. Dort gibt es weitere Informationen. Bei Gefallen kannst du direkt die Bestellung tätigen.

Wie schwer ist ein Solozelt?

Die meisten Einmannzelte sind leicht oder sogar ultraleicht. So konnten wir Ausführungen finden, die weit weniger als 1000 Gramm wiegen. Allerdings solltest du auf die Verarbeitungsqualität und den Komfort Wert legen. Das integrierte Gestänge hat beispielsweise einen großen Einfluss auf das Gewicht. Besonders günstige Einpersonenzelte sind meist keine Leichtgewichte. Anders ist es bei Zelten einer höheren Kategorie. Aus diesem Grund raten wir dir etwas mehr für ein Solozelt auszugeben.

Gibt es Alternativen zu einem Einmannzelt und wenn ja welche?

Sicherlich gibt es neben dem Einmannzelt noch weitere Alternativen zum Übernachten im Outdoor-Bereich. Neben größeren Zelten, ziehen andere Menschen ein Wohnmobil in Betracht. Natürlich ist letztere Variante bedeutend teurer, weshalb wir nicht näher darauf eingehen möchten.

Wer mit der Familie unterwegs ist, für den ist ein Familienzelt ideal.

Des Weiteren gibt es Wurfzelte, Karpfenzelte, Tunnelzelte und weitere Zeltarten. Welches für dich das Richtige ist, hängt von deinem Einsatzzweck ab. Wer mit Freunden unterwegs ist, sollte definitiv ein 4 Mann Zelt oder ein Mehrpersonenzelt wählen.

Denke stets daran, dass bei einer Trekkingtour jedes Gramm Gewicht mitgeschleppt werden muss. Für Einzel-Abenteurer ist ein Einpersonenzelt daher die beste Wahl. 

Kann man ein Einmannzelt auch mieten?

In der Tat gibt es Anbieter, bei denen man ein Einmannzelt mieten kann. Im Internet findest du einige Anbieter. Allerdings lohnt sich dies nur für einen punktuellen Einsatz. Bei Preisen von mehr als 10 Euro pro Tag, ist der Kauf schnell amortisiert.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Einmannzelte passt am besten zu Dir?

In unserem Ratgeber möchter wir dir verschiedene Arten an Einmannzelten vorstellen. Grundlegend handelt es sich dabei um folgende Ausführungen:

  • Geodätzelt
  • Kuppelzelt
  • Wurfzelt
  • Tunnelzelt
  • Biwakzelt

Differenzen gibt es vor allem hinsichtlich der Bauart. Nachstehend gehen wir auf die unterschiedlichen Typen, sowie ihre speziellen Vorteile und Nachteile ein. Daraus schließend findest du bestimmt den richtigen Typ Zelt für dich.

Was ist das Spezielle an einem Tunnelzelt und was sind die Vorteile und Nachteile?

Tunnelzelte gelten trotz der integrierten Gestängebögen als besonders leicht. Auf den ersten Blick erinnern sie an die Bauweise eines Tunnels. Aufgrund seiner Form bieten sie einen recht großen Innenraum. So verlaufen die Seitenteile zunächst steil nach oben. Die Biegung beginnt erst in der Nähe des Dachs. steht genügend Platz zur Verfügung, meist sogar für größere Menschen.

Eine Ausnahme bilden Einbogenzelte, die anstelle für zwei oder drei parallel verlaufenden Gestängebögen, nur einen enthalten. Außerdem können Tunnelzelte an vielen Plätzen eingesetzt werden. Weiterhin punkten sie durch ihren einfachen Aufbau. Geübte Camper schaffen die Montage in wenigen Minuten.

Vorteile

  • Geringes Gewicht
  • Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
  • Großer Innenraum
  • Einfache Montage
  • Resistent bei Wind und Wetter

Nachteile

  • Muss mit Heringen abgesteckt werden
  • Nicht für extreme Bedingungen wie Sturm oder Schnee geeignet

Im Vergleich mit anderen Zelttypen, muss ein Tunnelzelt mit recht vielen Heringen abgesteckt werden. Dies liegt an der hohen Angriffsfläche. Wird das Zelt jedoch richtig gestellt, ist es äußerst stabil gegenüber Wind und Wetter. So kann es zu jeder Jahreszeit genutzt werden. Dennoch ist ein Geodätzelt oder Kuppelzelt resistenter gegenüber Schnee und Wind.

 

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Was ist das Spezielle an einem Biwakzelt und was sind die Vorteile und Nachteile?

In Sachen Optik ist ein Biwakzelt einem Biwak Schlafsack sehr ähnlich. Im Gegensatz zu anderen Zelttypen kommt es ohne Gestell und Heringe aus. Es handelt sich mehr um eine Art wasserdichter und winddichter Sack, der als Außenhülle zum Einsatz kommt. Aufgrund seiner kompakten Maße, ist ein Biwakzelt sehr leicht.

Trotzdem schützt es vor Regen und Wind, zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Einmal aufgestellt, handelt es sich bei einem Biwakzelt um einen verlässlichen Schlafplatz inmitten der Natur. Viele Modelle bestehen aus einem Tarnmuster, wodurch ein Bivy ideal zum Wildcampen ist. Wie schon erwähnt, benötigt es keine zusätzlich Befestigung.

Vorteile

  • Flexibel im Einsatz
  • Ultraleicht
  • Kompaktes Packmaß
  • Ohne Befestigung
  • Zügiger Aufbau

Nachteile

  • Relativ hochpreisig
  • So gut wie kein Komfort
  • Knapp bemessen
  • Eingeschränkter Wetterschutz

Natürlich muss man beim Biwakzelt Abstriche in Sachen Komfort und Platz machen. Wie schon erwähnt, ist dieses Zelt nur eine Art Notunterkunft. Ebenfalls findet man sie eher in der höheren Preiskategorie. Wer mehr Platz benötigt, sollte besser nach einem anderen Zelt Ausschau halten. Für eine Outdoortour mit wenig Gewicht, sind sie hingegen ideal.

Was ist das Spezielle an einem Kuppelzelt und was sind die Vorteile und Nachteile?

Kuppelzelte werden häufig von Campern eingesetzt. Ihre Form ähnelt einer Kuppel oder einer Halbkugel. Der Aufbau erfolgt über zwei diagonal verlaufende Stangen und ist innerhalb weniger Minuten erledigt. Dadurch wird außerdem eine hohe Stabilität gegenüber Wind ermöglicht. Bei guter Wetterlage können sogar die Heringe weggelassen werden.

Vielmals werden Kuppelzelte auch von Trekkingfans benutzt, da sie sich auch auf unebenen Flächen aufstellen lassen. Da sich ab gewissen Höhenlagen lediglich Geröll befindet, sind Kuppelzelte daher nahezu ideal.

Vorteile

  • Zügiger Aufbau
  • Keine Heringe notwendig
  • Stabil gegenüber Wind

Nachteile

  • Höheres Gewicht
  • Innenraum knapp bemessen

Zu den Nachteilen gehört das recht hohe Gewicht, welches von Wanderern mitgeschleppt werden muss. Auch hinsichtlich des Innenraums muss man eher Einschränkungen hinnehmen. Dies auf die halbrunde und damit niedrige Bauweise zurückzuführen.

Was ist das Spezielle an einem Geodätzelt und was sind die Vorteile und Nachteile?

Geodätzelte zählen zu den stabilsten Ausführungen unter den Einmannzelten. Der Aufbau erfolgt mit mehreren Gestängen, die sich überkreuzen. Die Bauweise in Kombination mit Heringen hält selbst den stärksten Windböen stand. Selbst ohne die Befestigung mit Ankern ist ein Geodätzelt sehr standhaft. Aus diesem Grund wird es häufig für Alpintouren genutzt. Von Vorteil ist ebenfalls der groß bemessene Innenraum, in welchem sogar die Ausrüstung Platz findet.

Vorteile

  • Stabiler Aufbau
  • Großzügiger Innenraum
  • Freistehend
  • Sehr standhaft mit Heringen

Nachteile

  • Schwer
  • Aufbau manchmal kompliziert

Zu den Nachteilen zählen das hohe Gewicht. Für den Aufbau benötigt man etwas Erfahrung und vor allem Geduld.

Was ist das Spezielle an einem Wurfzelt und was sind die Vorteile und Nachteile?

Bereits die Bezeichnung deutet auf den Typ Zelt hin. In der Tat ist es so, dass sich ein Wurfzelt durch das Werfen in die Luft von alleine aufbaut. Möglich macht dies ein spezielles Faltmechanismus aus flexiblem Fiberglasgestänge. Wer keine Lust auf eine langwierige Montage hat, liegt mit dieser Art genau richtig. Auch für Solotourer ist ein Wurfzelt ideal.

Selbstaufbauende Zelte sind freistehend. Heringe müssen nur bei starkem Wind in der Erde verankert werden. Ansonsten kann ein Pop-Up-Zelt an vielen Orten verwendet werden.

Vorteile

  • Aufbau in Sekundenschnelle
  • Heringe nur optional
  • Schutz vor Wind und Regen

Nachteile

  • Großes Packmaß
  • Nicht für Wander- oder Fahrradtouren geeignet

Nachteilig ist hingegen das Packmaß. Aufgrund seiner speziellen Wurftechnik ist das Zelt im gepackten Zustand zwar flach, aber kreisrund. Die Beförderung ist daher nicht einfach. Nur mit einem Campingvan oder Auto ist der Transport einfach möglich. Wander- oder Fahrradtouren sollten mit einem anderen Typ Zelt angegangen werden.

einpersonenzelt

In der Natur aufzuwachen, ist schon ein tolles Erlebnis!

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Einmannzelte miteinander vergleichen?

Auf der Suche nach einem Einzelmannzelt stößt du auf ein großes Angebot. Nachdem wir dir nun bereits die verschiedenen Typen aufgezeigt haben, geht es um die Entscheidung. Im Folgenden findest du verschiedene Faktoren, die dir beim Vergleich von Solozelten helfen sollen.

Es handelt sich dabei um folgende Punkte:

  • Verwendungszweck
  • Transport des Zeltes
  • Innenraum Größe
  • Material des Zeltes
  • Beschichtung
  • Wassersäule
  • Kosten

Nachstehend gehen wir auf die einzelnen Kriterien weiter im Detail ein. Dies hilft dir garantiert beim Treffen der richtigen Auswahl.

Verwendungszweck

Was hast du mit dem Einmannzelt vor? Klar ist es ein Unterschied, um du das Zelt als Schlafmöglichkeit bei Festivals oder für Trekkingtouren einsetzen möchtest. Auf längeren Expeditionen ist ein leichtes Einmannzelt klar von Vorteil. Allerdings sollte das Zelt den vorherrschenden Wetterbedingungen angepasst werden. Im Hochgebirge benötigst du Schutz vor Schnee und der Sonneneinstrahlung. Dafür sind Geodätzelte ideal. Sie gelten als robust und zuverlässig bei jedem Wetter.

Wer sein Zelt über weite Strecken transportieren muss, sollte auf ein leichtes Einmannzelt setzen. Bei einer Wandertour macht sich jedes Gramm Gewicht bemerkbar.

Abenteurer die sowieso mit Campervan oder Auto anreisen, können ein bequemes Wurfzelt wählen. Nach dem Wurf in die Luft bauen sie sich von alleine auf. Allerdings bieten sie selbst im geschlossenen Zustand ein beachtliches, scheibenförmiges Packmaß.

Im Einklang in der Natur ist man mit einem Biwakzelt. Es ist ähnlich einem Schlafsack und bietet eine Art Notunterkunft unter freiem Himmel. Letztes ist ideal für die Sternenbeobachtung.

Tunnelzelte punkten durch ihren großen Innenraum. Die Rundbogengestänge bieten viel Luft nach oben hin. So fühlen sich sogar größere Personen darin wohl. Außerdem können sie auf fast allen Untergründen aufgeschlagen werden.

Überlege dir noch einmal genau dein Vorhaben und entscheide dann. Ebenfalls sollte Ausrüstung und Gepäck ins Zelt passen. Bei einem Biwakzelt so gut wie unmöglich.

Transport des Zeltes

Auf dem Weg zu deiner Lagerstelle musst du das Einmannzelt transportieren. Die Anreise mit einem Fahrzeug ist dabei die bequemste Art. Selbst ein scheibenförmiges Einmannzelt ist leicht im Kofferraum zu befördern.

Zu einer echten Herausforderung wird der Transport eines Einmannzeltes mit dem Fahrrad oder auf dem Rücken. Genau dafür sollte das Zelt besonders klein und leicht sein. Achte beim Kauf also auf ein kompaktes Packmaß.

 

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Innenraum Größe

Übernachten im Freien ist zwar ein Abenteuer an sich, dennoch möchte man gut ruhen und am nächsten Tag fit sein. Dafür benötigst du genügend Platz und Bewegungsfreiheit.

Der gebotene Innenraum hängt stark vom Typ Zelt ab. Als ein reines “Schlafzelt” ist ein Biwakzelt geeignet. Allerdings kannst du in diesem Fall kein Gepäck oder lediglich das Notwendige darin unterbringen.

Mehr Freiheit und Komfort bieten hingegen ein Wurf-, Tunnel-, oder Geodät Zelt. Natürlich kannst du auch ein Zweimannzelt, anstelle eines Einpersonenzeltes kaufen. Dabei hast du die Option zu zweit zu campen. Deine Ausrüstungsgegenstände bringst du dann ebenfalls locker unter.

Material des Zeltes

Unser neues Einmannzelt sollte möglichst lange halten und uns zuverlässig vor den äußeren Einflüssen schützen. Genau aus diesem Grund haben sind die verwendeten Materialien von Wichtigkeit.

Material Außenzelt

Das Außenzelt besteht oftmals aus Nylon, Polyamid oder auch aus Polyester. Letzteres gilt als reißfest und UV-beständig. Zudem dehnt es sich kaum bei Nässe. In Verbindung mit einer zusätzlichen Beschichtung ist Polyester sogar wasserdicht. Allerdings ist die Zusatzschicht für ein höheres Gewicht verantwortlich.

Nylon oder auch Polyamid übertrumpfen Polyester in Sachen Reißfestigkeit. Allerdings dehnt es sich bei Feuchtigkeit aus und ist weniger UV-resistent. Eine Beschichtung mit Silikon macht das Material beständiger gegen Sonneneinstrahlung. Polyamidgewebe kommen bei hochwertigen Zelten zum Einsatz, die speziell für Trekkingtouren entwickelt worden sind. Im Vergleich mit anderen Materialien, punktet hier das leichte Gewicht, sowie das Packmaß.

Polyamid weist allerdings eine schlechten Dehnfähigkeit im nassen Zustand auf. Somit ist ein häufiges Nachspannen die Regel. Insofern das Zelt zu Beginn ordentlich montiert wird, ist ein Nachspannen nicht immer notwendig.

Neben den genannten Materialien kommt in seltenen Fälle technische Baumwolle zum Einsatz. Allerdings findet man sie nur bei großen Zelten vor.

Materialien Innenzelt

Ber der Fertigung des Innenzeltes setzen die Hersteller auf atmungsaktives Gewebe aus Polyester oder Nylon. Eine Beschichtung wie bei Außenzelten ist nicht vorgesehen. Schließlich soll das Material atmen und die Feuchte abtransportieren können. Oftmals ist ein Moskitonetz eingearbeitet, um vor den nachtaktiven Biestern zu schützen.

Material des Bodens

Das Bodenmaterial muss einiges Abkönnen. Beim Aufbau auf unebenen Flächen muss es den Strapazen standhalten. Grundsätzlich ist der Boden beschichtet und wasserdicht. Ideal wäre es, wenn das Bodenmaterial etwa bis zehn Zentimeter an den Seiten hochgezogen ist. Oftmals kommt Polyethylen zum Einsatz, welches als reißfest, wasserdicht und äußerst stabil gilt. Allerdings wirkt sich das Material auf das Gewicht des Zeltes aus. Leichter ist dagegen Nylon oder Polyester.

Gestänge

Das Zeltgestänge besteht meist aus Aluminium, Carbon oder Fiberglas. Wer ein besonders leichtes Einmannzelt kaufen möchte, sollte unbedingt auf diesen Punkt achten. Der Aufbau ist nicht nur für die Stabilität, sondern auch für das Gewicht zuständig. Aluminium gilt als besonders stabil und robust. Allerdings ist es teurer beim Kauf.

solo zelt biwak

Ein Biwakzelt bietet nicht nur ein geringes Gewicht, sondern auch ein kompaktes Packmaß.

Beschichtung

Viele Materialien werden mit einer Beschichtung versehen, um Wasserdichtigkeit zu erreichen. Häufig werden dafür Polyurethan oder Silikon benutzt, welche für UV-Beständigkeit und Reißfestigkeit sorgen. Durch die dünne Schicht werden hohe Wassersäulen von bis zu 10.000 mm erreicht. Hochwertige Einmannzelte werden zudem mit Dichtungsbändern an den Nähten versehen. Die zusätzliche Versiegelung sorgt ebenfalls für beste Wasserdichtigkeit an den Rändern.

Wassersäule

Die Wassersäule sagt aus, wie dicht ein Zelt ist. Ab einer Wassersäule von 1.300 mm gilt das Material als wasserdicht.

Kosten

Wie viel möchtest du für dein neues Zelt ausgeben? In erster Linie solltest du die Anschaffungskosten von deinem Einsatzzweck abhängig machen. Wer das Zelt nur für gelegentliche Ausflüge benötigt, sollte sich nicht in Unkosten stürzen.

Der regelmäßige Camper legt hingegen Wert auf lange Haltbarkeit und Stabilität. Auch bei Expeditionen in Bergregionen ist Qualität ein ernstzunehmender Punkt.

Einmannzelte die ultraleicht und hochwertig verarbeitet gehen ins Geld. Qualität zahlt sich auf Dauer aber immer aus. Gute Einmannzelte sind zwar teuer, aber gleichzeitig leicht. Im unteren Preisbereich findet man auch gute Zelte, die aber meist schwerer sind.

Wissenswertes über Einmannzelte – Expertenmeinungen und Rechtliches

Seit wann ist Campen so beliebt?

Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts schlafen Menschen in Zelten. Zunächst war es lediglich eine günstige Möglichkeit weg von zu Hause zu übernachten. Nach dem Wiederaufbau am Ende des zweiten Weltkrieges konnten sich immer mehr Leute einen Urlaub leisten. Sogar der weltbekannte Fahrzeughersteller Volkswagen produzierte für das Camping zugeschnittene Fahrzeuge.

Auch heute gibt es immer noch viele Outdoorfans und Familien, die ihren Urlaub auf einem Campingplatz verbingen. Die Verbundenheit mit der Natur lockt viele Outdoorfans an. Aus diesem Grund konzentrieren sich immer mehr Hersteller auf die Produktion von Zelten und Campingzubehör. Besonders während der wärmeren Jahreszeit hat das Zelten Hochkonjunktur. Einige Extrem-Expedisten setzen Zelte auch bei mehrtägigen Wanderungen ein. Allerdings wird dann auch das richtige Equipment benötigt.

wassersäule zelt

Ab einer Wassersäule von 1.500 mm gilt ein Zelt als wasserdicht. Biwakzelte schützen nur bedingt vor schlechter Witterung.

Was versteht man unter der Wassersäule?

Wie schon erwähnt, zeigt die Wassersäule die Wasserdichtigkeit an. Ab einer Wassersäule von 1.500 Millimeter gilt ein Zelt als wasserdicht. Bei kräftigen Regenfällen wird dieser Wert hingegen leicht übertroffen.

Doch nicht alle Materialien gelten als wasserdicht, aber zumindest als wasserabweisend. Die meisten werden mit einer Wassersäule von 3.000 mm angegeben. Man versteht darunter, dass das Material einem Druck drei in drei Metern Wassertiefe herrscht aushält.

Achte beim Kauf darauf, dass dein Einmannzelt eine Wassersäule von wenigstens 3.000 mm aufweist. Das Bodenmaterial sollte noch beständiger sein, da dessen Druck viel höher ist. 

Wie reinigt man ein Einmannzelt?

Hin und wieder sollte ein Einmannzelt gereinigt werden. Dabei fängt man am besten mit dem Innenraum an. Dieser wird am besten im aufgestellten Zustand ausgeleert. Durch Kippen und Schütteln können Schmutzkrümel einfach entleert werden. Die Reinigung des Außenzeltes wird mit einem Lappen und etwas mildem Spülmittel erledigt. Achte dabei auf die jeweiligen Anweisungen des Herstellers. Bei einigen Einmannzelten ist anschließend eine erneute Imprägnierung von Vorteil.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

  • https://www.outdoor-camping-blog.de/camping/gelert-solo-einmannzelte-im-focus.html
  • https://cyclingclaude.de/2019/08/14/bikepacking-zelt-aus-dem-decathlon-test/
  • https://www.doorout.com/blog/zeltratgeber/
  • https://www.outdoor-renner.de/blog/ultra-leicht-zelte-die-besten-zelte-im-test.html

Bildquelle:

  • https://www.pexels.com/de-de/foto/blaues-kuppelzelt-nahe-berg-618848/
  • https://unsplash.com/photos/re2LZOB2XvY
  • https://pixabay.com/de/photos/biwak-berg-abendstimmung-2805408/
  • https://pixabay.com/de/photos/versucht-biwak-wandern-6105876/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/person-die-auf-grasfeld-sitzt-das-auf-gewasser-schaut-2516423/

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